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Das wichtigste über die EU-Verordnung 3821/85 Anhang 1B
Was Sie wissen sollten...

Ziele der Verordnung 3821/85 Anhang 1B

Ziele dieser Verordnung sind:

  • Die Erhöhung der Verkehrssicherheit (Die Lenk- und Ruhezeiten sollen eingehalten werden)

  • Ein faires Wettbewerb zwischen den Transportunternehmen und den einzelnen EU-Staaten

Wie?

Eine sichere Datenaufzeichnung durch eine neue Generation der Fahrtscheiber-Geräte: der digitale Tachograph.

 

Das heutige System mit Papierscheiben ist veraltet und entspricht weder dem heutigen technischen Standard, noch der erforderlichen Manipulationssicherheit. Hinzu kommt die generelle Veränderung des Fahrerarbeitsplatzes im NFZ.

Die neue Generation der Tachographen soll die analogen Fahrtenschreiber mit Papierscheiben ersetzen, um eine sichere digitale Datenaufzeichnung zu ermöglichen. Das Gerät, ähnlich wie ein Radiogerät, wird im Fahrzeug eingebaut.

Am 13. Juni 2002 wurde die neue EU Verordnung 3821/85 Anhang 1B verabschiedet.

 

Hier die wichtigsten Punkte der EU-Verordnung: Wer muss den neuen Tachographen einbauen ? Gibt es eine Nachrüstpflicht ?

In der EU müssen alle Neufahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 to oder Fahrzeuge mit min. 9 Plätzen ab vermutlich dem 01. Januar 2006 mit den neuen EU-Kontrollgeräten (DKG) ausgerüstet sein.

 

Fahrzeuge die nach dem 1. Januar 1996 zugelassen wurden, müssen bei defektem analogen Gerät auf die neue Technik umrüsten, sofern es sich um Fahrzeuge mit mehr als 12 to zulässigen Gesamtgewicht oder um Fahrzeuge zur Personenbeförderung mit mehr als 10 to und min. 9 Plätzen handelt.

 

Staaten des erweiterten Europas, die auch das AETR-Abkommen unterzeichnet haben, können die Ausrüstung mit digitalen Tachographen kurzfristig zur Pflicht erklären.

 

Prinzip der neuen Aufzeichnungstechnik

 

Während der Fahrt speichert der neue digitale Tachograph alle relevanten Informationen, die im Fahrzeug zur Verfügung stehen. Dazu gehören  u.a.: Fahrzeugidentifikation, Fahreridentifikation, Fahreraktivitäten und Fahrzeuggeschwindigkeit.

Die Aufzeichnung der Daten erfolgt digital und nicht mehr elektromechanisch, wie in den bisherigen Fahrtschreibern. Es wird im fahrzeugbezogenen Tachographen und auf der fahrerbezogen Chipkarte parallel aufgezeichnet.

 

Die manipulationssichere und umfassende Informationsaufzeichnung ermöglicht eine bessere Einhaltung und Kontrolle der europäischen Gesetzgebung. Zusätzlich können die vorhandenen Daten für die betriebswirtschaftliche Abrechnung und zur Fahrzeugdisposition weiterverwendet werden.

 

Bedieneinheit, Geschwindigkeitssensor und die verschiedenen Chipkarten bilden ein komplettes System mit vielen Vorteilen

 

Dieses System besteht aus :

  • einer Bedieneinheit, einem radioähnlichen Gerät, mit zwei Chip-Kartenlesern für Fahrer und Beifahrer, einem Display und einem integrierten Drucker,

  • einem intelligenten Geschwindigkeitssensor, der per Kabel an die Bedieneinheit angeschlossen ist und

  • mindestens einer Chipkarte (z.B. Fahrerkarte), die fahrerbezogene Informationen zur Verfügung stellt.

Die Funktionen der Bedieneinheit

 

  • Datenspeicher
    Es werden alle Fahrzeugaktivitäten der letzten 365 Tage aufgezeichnet : Identität des/der Fahrer(s), Lenk-, Arbeits- Bereitschafts- und Ruhezeiten des/der Fahrer(s), gefahrene Strecke, Funktionsunregelmäßigkeiten, Geräteausfall, Fahrzeuggeschwindigkeit der letzten 24h.

  • Datenanzeige auf dem integrierten Display
    Das Display zeigt die momentane Geschwindigkeit, die gefahrenen Kilometer, die Uhrzeit und alle anderen gespeicherten Daten in Echtzeit an. Diese sind für Fahrer, Flottenbetreiber und Kontrollbehörden verfügbar.

  • Drucker
    Der integrierte Drucker ermöglicht den Ausdruck aller wichtigen Daten auf Papier. Es können Daten aus der Bedieneinheit und/oder von der eingelegten Chipkarte ausgedruckt werden.

 

Die Chipkarten

Die Fahrerkarte (weiß)

Jeder Fahrer bekommt eine Chipkarte, die im Gerät eingeführt wird.

Diese Karte ist streng personenbezogen, d.h. nicht übertragbar. Sie registriert und speichert die Daten der letzten 28 Tage Fahrtätigkeit eines Fahrers in/mit einem beliebigen Fahrzeug. Bei den gespeicherten Informationen auf der Karte handelt es sich um die Identifikationsdaten des Fahrers, des jeweils benutzten Fahrzeuges, um Lenk- und Ruhezeiten, die gefahrene Strecke, Funktions­unregelmäßigkeiten und einen eventuellen Geräteausfall. Diese Karte wird eine Gültig­keitsdauer von maximal 5 Jahren haben (in Abhängigkeit der unterschiedlichen EU-Ver­waltungsbehörden).

Die Ausgabe der einzelnen Karten erfolgt in Eigenverantwortung der EU-Mitgliedstaaten und wird daher auch unterschiedlich durchgeführt. In Deutschland werden voraussichtlich die Führerscheinstellen/Landratsämter für die Verteilung zuständig sein.

Um jeglichen Missbrauch zu vermeiden, unterstützt die EU die Mitgliedstaaten und deren Behörden bei der Einführung eines einheitlichen europäischen Kontrollnetzes.

 

 

Weitere Karten für den digitalen Tachographen

 

Die Unternehmenskarte (gelb)

Sie wird von dem Betriebsleiter genutzt, um die Informationen zu speichern, die von der Fahrzeugeinheit und der Fahrerkarte kopiert wurden.

 

Die Kontrollkarte (blau)

Sie übt die gleiche Funktion für die Kontroll-Behörden aus. Diese Behörden stellen auch bestimmtes Informationsmaterial zur Wiedererlangung der Gesamtheit an Daten zur Verfügung.

 

Die Werkstattkarte (rot)

Sie wird zum Kalibrieren und Reparieren von digitalen Tachographen in den zugelassenen Zentren genutzt, die mit dem entsprechenden Material Geräteeichungen zur Verfügung stellen.
 

Die EU-Verordnung können Sie hier herunterladen.




 
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